Buttermilchbrot – saftig und rustikal

Das Buttermilchbrot ist leicht zu backen, sieht toll aus und schmeckt genial. Die Buttermilch als Schüttflüssigkeit im Brot sorgt für eine saftige Krume und eine leichte Säure. Das schmeckt nicht nur wahnsinnig lecker, sondern hält das Brot auch länger frisch. Die Chiasamen und Leinsamen bringen einen leichten kernigen Biss.

Das Buttermilchbrot habe ich im gusseisernen Topf gebacken. Die hohen Temperaturen, die vom Topf gespeichert werden sowie der Dampf sind für eine krachende Kruste verantwortlich. Man kann jedoch auch eine andere Backform verwenden oder das Brot frei backen.

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Zutaten

  • 450g Weizenmehl (Type 550)
  • 100g Roggenmehl (Type 1150)
  • 50g Leinsamen
  • 20g Chiasamen
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Tl Rohrzucker
  • 2 Tl Salz
  • 500 ml Buttermilch

Zubereitungszeit

  • ca. 20 min reine Arbeitszeit
  • ca. 3 1/2 Stunden Gehzeit
  • ca. 50 min Zeit zum Backen

 

Schwierigkeitsgrad

einfach | mittel | schwer | anspruchsvoll

 

Zubereitung

Schritt 1
Im ersten Schritt mische ich alle trockenen Zutaten in einer Schüssel zusammen.

Schritt 2
Ich stelle die Küchenmaschine auf eine niedrige Stufe und gieße in der Mischphase in 3-4 Schritten die Buttermilch dazu. Wenn man die ganze Flüssigkeit nicht auf einmal hineinschüttet, kann das Mehl mehr Flüssigkeit aufnehmen. Der Teig soll sich vom Schüsselrand lösen. Nach ungefähr 3 Minuten Mischphase, stelle ich die Küchenmaschine eine Stufe höher und lasse den Teig ca. 7 Minuten kneten.

Schritt 3
Der Teig darf jetzt ca. 3 Stunden zugedeckt ruhen. Am besten nimmt man dazu einen Deckel, da er luftdicht abschließt. Man kann aber auch ein normales Küchenhandtuch oder Frischhaltefolie nehmen. Das Teigvolumen muss sich mehr als verdoppeln.

Schritt 4
Nach der Gehzeit sieht man schon die kleinen schönen Hefeblasen. Man darf den Teig also nicht mehr stark bearbeiten, da sonst die Blasen verschwinden. Ich gebe den Teig auf meine bemehlte Arbeitsplatte und falte einige Male die Ränder in die Mitte, bis er an Stabilität gewinnt und eine Kugelform erhält. Ich bemehle mein Gärkörbchen, streue ein paar Leinsamen mit hinein und lege die Teigkugel mit dem Teigschluss (die Falte, die entsteht, wenn man die Kugel formt) nach oben ins Gärkörbchen. Abgedeckt lasse ich den Teig weitere 25 Minuten ruhen. Wer keines hat, legt den Teig in eine saubere bemehlte Schüssel. Diese Ruhezeit reicht perfekt zum Aufheizen des Ofens.

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Schritt 5
Nun muss der Ofen auf 250 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden. Der Topf muss mit Deckel zum Aufheizen mit in den Ofen gestellt werden (auf ein Gitter in der untersten Schiene). Wer ohne gusseisernen Topf backt, muss beim Aufheizen eine Schale mit Wasser auf den Backofenboden stellen. Diese sorgt für den nötigen Dampf.

Schritt 6
Mir gefällt bei diesem Brot der Einschnitt der Teigoberfläche. Dazu stürze ich ihn auf meine Arbeitsplatte und schneide mit einem scharfen Messer 3 Schnitte im Durchmesser ein. Wenn das Brot im Ofen aufgeht, reißt die Teigoberfläche kontrolliert an diesen Stellen auf. Jetzt hole ich den aufgeheizten Topf mit Topflappen vorsichtig heraus. Achtung: Er ist wirklich wahnsinnig heiß. Dann bestreue ich den Boden leicht mit Mehl und lasse den Teig hineingleiten.

Wer frei backt, gibt den Teig auf einen Pizzastein oder ein Backblech im unteren Drittel in den Ofen. Beim Backen in einer Kastenform wird diese ebenfalls auf ein Gitter im unteren Drittel gestellt.

Schritt 7
Nach 30 Minuten mit Deckel nehme ich ihn ab und schalte den Ofen auf 200 Grad Celsius zurück. Das Brot backt jetzt weitere 15 Minuten offen fertig.

Beim freien Backen oder beim Backen in der Kastenform muss der Ofen schon nach 5 Minuten auf 200 Grad Celsius zurückgeschaltet werden. Das Brot backt nun weitere 40 Minuten.

Schritt 8
Nach der Backzeit hole ich das Brot heraus und klopfe auf den Brotboden. Wenn es sich hohl anhört, ist das Brot fertig.
Zum Abkühlen lege ich das Brot auf ein Gitter, damit es nicht schwitzt.

Jetzt kommt der schwierigste Teil. Ihr solltet das Brot unbedingt abkühlen lassen, bevor ihr es anschneidet, auch wenn der herrliche Duft euch verführen will. Das Aroma der Kruste zieht noch einmal durch das ganze Brot und es lässt sich leichter schneiden.

Ihr seht das Buttermilchbrot ist kinderleicht zu backen, egal ob im Topf, einer Kastenform oder frei.
Probiert es einfach mal aus. Lasst es euch schmecken.


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