Zwiebelbrot – kräftig mit frischen Zwiebeln

Zu einer herzhaften Brotzeit oder als Beilage zu herzhaften Speisen passt das kräftige Zwiebelbrot perfekt. Die frischen Zwiebeln entwickeln angeröstet in der Pfanne ihr tolles Aroma und verleihen dem Brot eine tolle Würze.  

Als Mehl verwende ich eine Mischung aus Dinkelmehl und Roggelnmehl, da es zu dem rustikalen Geschmack der Zwiebeln super passt.

Ich habe das Brot frei auf meinem Pizzastein gebacken. Genauso gut funktioniert das Zwiebelbrot aber auch in der Kastenform. Lediglich die Backzeit muss dann um 5 Minuten erhöht werden.

Zutaten

  • 400g Dinkelmehl (Type 630)
  • 100g Roggenmehl (Type 1150)
  • 1 mittelgroße Zwiebel oder 2 kleine
  • 1 Tl Trockenhefe
  • 2 Tl Salz
  • 1 Tl Honig oder Zuckerrübensirup
  • 320ml Wasser
  • Fett zum Zwiebeln anbraten

Zubereitungszeit

  • ca. 20 min reine Arbeitszeit
  • ca. 2 1/2 Stunden Gehzeit
  • ca. 45 min Zeit zum Backen

Aufwand

gering | mittel | hoch

SCHRITT FÜR SCHRITT

Anbraten der Zwiebeln

Schritt 1
Als erstes schneidest du die Zwiebel in grobe Stücke und brätst sie in Fett an, bis sie braun werden. Achte darauf, dass sie nicht zu schwarz werden. Danach stellst du die Pfanne auf die Seite und lässt die Zwiebeln kurz ein bisschen abkühlen. 

Teig ruhen lassen

Schritt 2
In der Zwischenzeit mischst du alle andern Zutaten, außer dem Wasser, in einer Rührschüssel zusammen. Nun kommen die angerösteten Zwiebeln dazu.
Stelle die Küchenmaschine auf die erste Stufe und gebe das Wasser in zwei bis drei Schritten dazu. Der Teig soll sich vom Schüsselrand lösen, aber nicht zu flüssig werden.  So kann das Mehl mehr Wasser aufnehmen. Nach der ca. fünf-minütigen Mischphase schalte eine Stufe höher und lasse den Teig ca. weitere sieben Minuten kneten.  
Jetzt deckst du die Schüssel am besten mit einem Deckel ab und lässt ihn ungefähr 45 Minuten an einem warmen Ort gehen. Ein Geschirrhandtuch ist auch in Ordnung.

Den Teig falten

Schritt 3
Nach 45 Minuten dehnst und faltest du den Teig. Das dient dem Sauerstoffaustausch, fördert die Aktivierung der Hefe und gibt dem Teig mehr Spannung. Dazu legst du ihn auf die bemehlte Arbeitsplatte und ziehst ihn in alle Richtungen zu einem Rechteck auseinander. Nun faltest du ihn von allen Seiten wieder zusammen und formst wieder eine Kugel. So kommt der Teig noch einmal abgedeckt für eine Stunde in die Schüssel.

Brot im Gärkorb

Schritt 4
Nachdem der Teig jetzt insgesamt 1 3/4 Stunden gehen durfte, bekommt er Spannung und seine endgültige Form in einem bemehlten Gärkörbchen. Dazu gibst du ihn wieder auf die bemehlte Arbeitsplatte. Du musst den Teig vorsichtig bearbeiten, damit die entstandenen Hefebläschen nicht wieder verschwinden. Du drückst ihn ein wenig flach und schlägst alle Seiten in die Mitte. Nun drückst du ihn wieder etwas flach und schlägst wieder alle Seiten in die Mitte. Das machst du so lange, bis der Teig Spannung hat und zu einer Kugel geworden ist. Je nachdem welche Form dein Gärkörbchen hat, musst du den Teig eventuell noch ein bisschen in die Länge rollen. Nun legst du den Teig mit dem Schluss (Faltstelle) nach oben in das Gärkörbchen. Wenn du kein Gärkörbchen hast, dann legst du eine Schüssel mit einem bemehlten Geschirrhandtuch aus und legst ihn dort hinein. Der Teig ruht jetzt noch einmal ungefähr 45 Minuten.

Der Länge nach aufschneiden

Schritt 5
Denke daran, rechtzeitig den Backofen mit dem Backblech oder dem Pizzastein vorzuheizen. Er braucht eine Temperatur von 250 Grad Celsius Ober- und Unterhitze. Bei mir dauert das ungefähr 15 Minuten. Mit Pizzastein heize ich den Ofen mindestens 20 Minuten vor. Der Pizzastein hat den Vorteil, dass er optimal Hitze aufnehmen und sie speichern kann. Außerdem stellst du am besten schon mit zum Aufheizen eine Schale mit Wasser auf den Backofenboden. Das sorgt für ordentlich Dampf. Jetzt stürze das Brot direkt auf den Pizzastein oder das Backblech und schneide die Oberfläche einmal mit einem scharfen Messer in einer großen Kurve der Länge nach ein. Direkt nach dem Einschieben sprühe ich noch einige Male Wasser in den Ofen. Nach fünf Minuten muss du die Temperatur auf 200 Grad Celsius reduzieren und das Brot dann in ungefähr 40 Minuten fertig backen. 

Schritt 6
Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt, wenn man auf die Unterseite klopft. Zur Vergewisserung, ob das Brot durch ist, nehme ich auch manchmal einen Bratenthermometer. Das fertige Brot hat eine Kerntemperatur von 98 Grad Celsius.
Zum Schluss kommt das Brot zum Abkühlen auf ein Gitter, damit es nicht schwitzt.

„Gerade zu herzhaften Speisen wie einem leckeren Wurstsalat passt das Zwiebelbrot perfekt.“

Das Zwiebelbrot schmeckt noch leicht warm aber auch bereits ausgekühlt fantastisch.

Backt doch einfach mal das Zwiebelbrot nach und gebt mir bei Pinterest eine Rückmeldung wie es geklappt hat. Darüber würde ich mich echt sehr freuen.

Ich wünsche euch viel Spaß dabei. Lasst es euch schmecken.

Eure Anja

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