Weizenbrötchen – locker und fluffig

Wer mag sie nicht: Frische und lockere Weizenbrötchen zum Frühstück oder zum Vesper. Vor allem wenn sie dann noch selbst gemacht sind. Diese Weizenbrötchen werden mit einem Vorteig hergestellt. Das bedeutet zwar ein kleines bisschen mehr Aufwand, es lohnt sich aber. Außerdem bedeutet der Aufwand nicht, dass man die ganze Zeit etwas zu tun hat. Man muss nur ein bisschen mehr Zeit einplanen. Entweder man bereitet den Vorteig am Abend vorher zu und lässt ihn über Nacht gehen. Am nächsten Morgen benötigt man noch ungefähr 2 1/2 Stunden bis man sie genießen kann. Ich setze den Vorteig auch gerne morgens an und backe die Brötchen abends fertig. So habe ich am nächsten Morgen leckere frische Brötchen, die gut ausgekühlt und leicht zu schneiden sind.

Egal ob herzhaft oder süß. Die lockeren Weizenbrötchen sind immer ein Genuss.

Aufwand

niedrig | mittel | hoch

Zubereitungszeit

  • ca. 30 reine Arbeitszeit
  • ca. 12 Stunden Gehzeit
  • ca. 20 min Zeit zum Backen

Zutaten (ergeben ca. 8 Stück)

Vorteig:

  • 100g dunkles Weizenmehl (Type 1050)
  • 50g Roggenmehl (Type 1150)
  • 1/2 Tl Trockenhefe
  • 100 ml Wasser

Hauptteig:

  • Vorteig
  • 350g Weizenmehl
  • 1 Tl Trockenhefe
  • 1 Tl Rohrzucker
  • 2 Tl Salz
  • 2 Tl (ca. 10g) weiche Butter
  • 220 ml Wasser
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Zubereitung

Schritt 1
Als erstes muss der Vorteig angesetzt werden. Dazu vermische ich alle Zutaten miteinander und knete sie von Hand kurz durch. Durch den Vorteig gibt es schon eine erste Verquellung von Mehl und Wasser. Dadurch kann mehr Wasser im Teig gebunden werden. Das macht die Brötchen fluffiger. Der Vorteig darf jetzt 8-10 h in einer geschlossenen Schüssel im Kühlschrank gehen.

Schritt 2
Ich vermische nun die trockenen Zutaten vom Hauptteig mit dem Vorteig. In der Küchenmaschine auf niedrigster Stufe gebe ich das restliche Wasser in 2-3 Schritten dazu. Der Teig soll sich vom Rand lösen. Nach 3 Minuten schalte ich die Küchenmaschine eine Stufe höher und knete den Teig ungefähr 7 Minuten gut durch. Jetzt muss der Teig abgedeckt 90 Minuten gehen.

 

Schritt 3
Der Teig kommt jetzt auf eine bemehlte Arbeitsfläche und wird vorsichtig gedehnt und gefaltet. Das heißt er wird in die Länge gezogen und dann wieder zusammengefaltet. Das dient dem Sauerstoffaustausch und der Teigstabilität.

 

Schritt 4
Ich teile den Teig in ca. 8 Teile. Am einfachsten geht das mit der Teigkarte.

 

Schritt 5
Jedes Teil muss jetzt geformt werden. Dazu schlage ich einen Rand in die Mitte, drehe den Teigling ein bisschen, schlage wieder den Rand nach innen, drehe weiter und so weiter. Wenn ich so fortfahre, erhalte ich eine Kugel.

 

Schritt 6
Jede Kugel forme ich zu einem Oval. Dieses Oval lege ich auf eine bemehlte Fläche. Die bemehlte Fläche ist wichtig, damit der Teigling nicht anklebt und dann zusammenfällt beim Hochheben. So gehen die Teiglinge mit einem Tuch abgedeckt noch einmal 30 Minuten. Vergesst nicht, rechtzeitig den Ofen vorzuheizen. Er braucht eine Temperatur von 250 Grad Ober- und Unterhitze. Ich heize das Backblech schon mit vor und stelle eine Schale mit Wasser auf den Ofenboden. Das sorgt für ordentlich Dampf.

 

Schritt 7
Direkt bevor die Teiglinge in den Ofen kommen, schneide ich sie mit einem scharfen nassen Messer einmal der Länge nach ein. Ich hole das vorgeheizte Backblech aus dem Ofen und lege die Teiglinge darauf. Dann kommt das Backblech auf eine Schiene in der Mitte des Ofens. Ich sprühe mit meiner Sprühflasche noch Wasser in den Ofen und schließe die Tür schnell wieder. Nun reduziere ich direkt die Temperatur auf 220 Grad.

 

Schritt 8
Nach ca. 20 Minuten sind die Brötchen fertig. Holt eines aus dem Ofen und klopft auf die Unterseite. Klingt es hohl, sind sie fertig.

Zum Auskühlen lege ich die Weizenbrötchen auf ein Gitter. Dann schwitzen sie nicht.

 

Die Weizenbrötchen schmecken leicht warm genauso gut wie vollständig ausgekühlt. Der Duft ist gigantisch. Ich hoffe euch schmecken sie auch so gut wie uns. Viel Spaß beim Nachbacken. Lasst es euch schmecken.