Karottenbrot – kross und saftig

Mit dem Karottenbrot erzählt man ein wunderbar saftiges Brot, das außen herrlich kross ist. Die geraspelte Karotte und die gemischten Saaten und Körner sorgen für eine tolle würzige Krume. Es schmeckt superlecker mit herzhaftem, aber auch mit süßem Belag.

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Die Saaten im Brot kann man je nach Belieben variieren. Durch die Körner bekommt das Brot richtig Biss. Ich mische Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen und Chiasamen.

Zutaten

  • 300g Dinkelmehl (Type 630)
  • 50g Roggenvollkornmehl
  • 100g Haferflocken
  • 1 Karotte
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 70g gemischte Saaten und Körner
  • 2 Tl Backmalz
  • 1 El Olivenöl
  • 1 Tl Zucker
  • 2 Tl Salz
  • 320 ml Wasser

Zubereitungszeit

  • ca. 25 reine Arbeitszeit
  • ca. 90 Minuten Gehzeit
  • 50 min Zeit zum Backen

 

Schwierigkeitsgrad

einfach | mittel | schwer | anspruchsvoll

 

Zubereitung

Schritt 1
Ich vermenge alle Zutaten bis auf die Körner, die Karotte, das Öl und das Wasser in einer großen Schüssel.

Schritt 2
Dann stelle ich die Küchenmaschine auf die niedrigste Stufe ein und gebe das Wasser dazu. Das Wasser gieße ich nicht auf einmal hinein, sondern in 2-3 Schritten. So kann das Mehl mehr Flüssigkeit aufsaugen. Er soll sich vom Schüsselrand lösen, aber nicht flüssig sein. Erst wenn alles gut vermischt ist, schalte ich die Küchenmaschine auf eine höhere Stufe und knete den Teig ca. 5 Minuten zu einer homogenen Masse.

Schritt 3
Nebenher rasple ich eine Karotte. Diese gebe ich zusammen mit den Körner und dem Öl nach den 5 Minuten zum Teig dazu und knete ihn weitere 3 Minuten.

Schritt 4
Ich decke den Teig mit einem Deckel oder einem Geschirrhandtuch ab und lasse ihn ungefähr 1 Stunde gehen.

Schritt 5
Nach der Gehzeit gebe ich dem Teig Spannung und bringe ihn in Form. Dazu gebe ich ihn auf meine bemehlte Arbeitsfläche oder Knetmatte. Vorsichtig, damit die durch die Hefe entstandenen Gase nicht zu viel entweichen, falte ich den äußeren Rand des Teiges nach innen und drücke ihn leicht fest. Dann drehe ich den Teigling um 45° und falte wieder den äußeren Rand nach innen. Das mache ich mehrere Male, bis ich merke, dass die Teigoberfläche Spannung erhält. Das ist nach ungefähr 8-10 Mal der Fall. Dann lege ich den entstandenen Teigschluss (die Falte in der Mitte) nach unten und forme ein oval, indem ich den Teig in die gewünschte Form drücke.

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Schritt 6
Der Teig muss jetzt noch einmal ca. 30 Minuten gehen. Dazu decke ich ihn wieder mit einem Geschirrhandtuch ab. In der Zwischenzeit heize ich den Ofen mit meinem Pizzastein auf 250 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vor. Der Pizzastein liegt bei mir auf dem Gitte im unteren Drittel des Ofens. Eine Schale Wasser auf dem Ofenboden sorgt für den nötigen Dampf. Wer keinen Pizzastein hat, heizt am Besten das Backblech mit vor. In diesem Fall Backpapier nicht vergessen.

Schritt 7
Ich schneide das Brot nun mit einem scharfen Messer einige Male ca. 1 cm tief ein und schiebe es in den Ofen. Direkt danach sprühe ich mit meiner Sprühflasche noch 2-3 Mal Wasser in den Ofen. Das dampft dann noch einmal schön. Danach muss die Ofentür aber schnell wieder geschlossen werden, damit der Dampf nicht wieder komplett entweichen kann. Nach 5 Minuten reduziere ich die Hitze auf 200 Grad Celsius und lasse das Brot weitere 50 Minuten im Ofen. 10 Minuten vor Schluss nehme ich die Wasserschale aus dem Ofen, damit sich die Kruste bilden kann.

Schritt 8
Nach ungefähr 55 Minuten ist das Brot fertig gebacken. Das hängt ein bisschen von eurem Ofen ab. Nehmt das Brot aus dem Ofen und klopft auf die Unterseite. Hört es sich hohl an, ist es fertig. Wenn nicht, lasst es noch 5 Minuten länger im Ofen.

Ihr müsst es jetzt auf einem Gitter gut auskühlen lassen, bevor ihr es anschneidet. Erstens zieht das Arom noch einmal durch und zweitens lässt es sich besser anschneiden. Frisch aus dem Ofen ist der Duft wahnsinnig toll und ihr werdet das Brot hoffentlich genauso toll finden wie wir.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und Nachbacken. Lasst es euch schmecken.

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