Saatenbrot – Brot mit Süßlupinen und Quark

Das Brot besteht aus vielen wertvollen Zutaten. Süßlupinenmehl wird aus den Samen der blauen Süßlupine hergestellt und hat eine leicht nussige Note. Die Chiasamen, das Leinsamenschrot und die Sonnenblumenkerne sättigen und sorgen für Biss. Das Anteil an Vollkornmehl ist nicht nur gesund, sondern hält das Brot auch länger frisch.

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Für den zusätzlichen Biss wälze ich das Brot vor dem Ofen in einer Mischung aus verschiedenen Saaten. Außerdem isst das Auge ja auch bekanntlich mit.

Zutaten (ergibt 1 großes oder 2 kleine Brote)

  • 200g Weizenmehl (Type 550)
  • 200g Dinkelvollkornmehl
  • 50g Süßlupinenmehl
  • 15g Chiasamen
  • 25g Leinsamenschrot
  • 30g Sonnenblumenkerne
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 2 Tl Salz
  • 1Tl Rohrzucker
  • 2 El Magerquark
  • ca. 340 ml Wasser
  • nach Belieben fürs Topping: Saatenmischung aus braunen Leinsamen, goldenen Leinsamen, Sesam und Sonnenblumenkernen

Zubereitungszeit

  • ca. 20 reine Arbeitszeit
  • ca. 150 Minuten Gehzeit
  • 45 min Zeit zum Backen

 

Schwierigkeitsgrad

einfach | mittel | schwer | anspruchsvoll

 

Zubereitung

Schritt 1
Alle trockenen Zutaten vermische ich miteinander in einer Rührschüssel.

Schritt 2
In der Küchenmaschine kommen dann der Quark und das Wasser dazu. Ich stelle die Küchenmaschine auf die niedrigste Stufe ein und gieße das Wasser mit kurzen Abständen in 2-3 kleinen Schritten dazu. Somit kann das Mehl mehr Wasser aufnehmen. Nach ungefähr 3 Minuten stelle ich die Küchenmaschine eine Stufe höher und knete den Teig ca. 7 Minuten durch.

Schritt 3
Jetzt darf der Teig 2 Stunden zugedeckt gehen.

Schritt 4
Ich heize während der nächsten Arbeitsphase den Ofen mit meinem Pizzastein auf 250 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vor. Auf den Boden des Backofens stelle ich eine Schale mit Wasser. Das sorgt für ordentlich Dampf.

Schritt 5
Nach der Gehzeit gebe ich den Teig auf meine bemehlte Arbeitsfläche und falte ihn einige Male von allen Seiten in die Mitte. So entsteht die Teigspannung. Danach lege ich den Teig für 20 Minuten mit dem Teigschluss nach oben zugedeckt in mein Gärkörbchen. (Wer zwei kleine Laibchen backt, teilt hier den Teig in zwei Teile bevor er gefaltet wird.)

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Schritt 6
Ich stürze den Teig auf einen Holzschieber und schneide ihn einmal längs in der Mitte ein. Durch den Holzschieber kann ich den Teig direkt und schnell auf den Pizzastein gleiten lassen. Wer keinen Holzschieber oder kein Holzbrettchen hat, kann den Teig auch vorsichtig mit den Händen in den Ofen geben. Achtet aber darauf, dass die Ofentüre nicht zu lange offen bleibt und dass der Teig nicht zu sehr gezogen oder gedrückt wird. Der Teig fällt sonst zusammen.

Schritt 7
Direkt nach dem Einschieben sprühe ich mit meiner Sprühflasche noch Wasser in den Ofen, schließe die Tür schnell wieder und schalte auf 200 Grad Celsius Ober- und Unterhitze zurück. Nach ca. 45 Minuten ist das Brot fertig. Wenn man auf die Unterseite klopft und es sich hohl anhört, ist es gut gebacken. Wer einen Bratenthermometer hat, kann auch mit ihm überprüfen, ob das Brot fertig ist. Es benötigt eine Kerntemperatur von ca. 97 Grad Celsius.

Und wie bei jedem Brot muss man am Ende Geduld beweisen und darf das Brot erst anschneiden wenn es vollständig ausgekühlt ist. Die restliche Feuchtigkeit entweicht und die Krume und der Geschmack verbessern sich.

Ich würde mich freuen, wenn ihr das Dinkelbauernbrot nachbackt. Viel Spaß dabei.


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