8 tolle Backutensilien, die dir beim Backen helfen

Da ich jetzt schon seit einiger Zeit Brot backe, hat sich bei mir mitterweile schon einiges angesammelt und ich habe einiges ausprobiert. Ich habe euch mal aufgeschrieben, was mir wichtig geworden ist und sinnvoll erscheint.

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1. Backschale aus Silikon

Schon relativ früh habe ich eine Backschale aus Silikon geschenkt bekommen. Ursprünglich ist sie dafür gedacht, dass man den Brotteig in der gleichen Schale verrühren, kneten und auch backen kann. Also all-in-one. Mit dem Backergebnis direkt aus der Schale war ich nicht zufrieden (Brot wurde irgendwie lätschig), aber als Misch- und Knetform verwende ich sie regelmäßig. Durch den elastischen Rand kann man in der Schale gut vermischen und kneten. Bei einer festen Schüssel fand ich das immer unangenehm am Handballen und unteren Handgelenk, da ich immer gegen den Rand drückte. Nach dem ersten Lösen vom Schüsselrand knete ich dann auf der Arbeitsplatte weiter.

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2. Teigschaber

Anfangs hielt ich einen Teigschaber für überflüssig. Ich dachte, dass ich das genauso gut mit der Hand hinbekomme. Mittlerweile verwende ich ihn immer. Damit kann man den Teig wunderbar so aus der Schüssel nehmen, dass er kompakt bleibt und nicht reißt. Außerdem hilft er weichere Teige zu kneten, da man mit der einen Hand immer wieder unter den Teig fahren kann. Somit bleibt nicht so viel auf der Arbeitsplatte kleben. Zu guter Letzt ist er auch sehr gut, um Mehlreste beim Aufräumen von der Arbeitsplatte aufzunehmen.

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3. Knetmatte

Die Knetmatte ist meine jüngste Errungenschaft, und ich möchte sie nicht mehr missen. Es ist eine große Silikonmatte mit Durchmesser- und Zentimeterangaben. Die Skalen benötigt man nicht wirklich, aber das Silikonmaterial sorgt dafür, dass man nicht so viel Mehl auf der Arbeitsplatte benötigt. Das wiederrum hilft, den Teig beim Kneten weich zu halten, da man nicht so viel Mehl hineinarbeitet. Anschließend klopfe ich die Matte ab und lege sie in die Spülmaschine. Die Arbeitsplatte wird also geschont.

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4. Gärkörbchen

Wenn ich Brot frei backe, verwende ich zum Gehen Gärkörbchen. Meine sind aus Peddigrohr. Es gibt sie allerdings auch aus anderen Materialien. Das Gärkörbchen sorgt dafür, dass das Brot beim Gehen die Form behält und nicht austrocknet. Außerdem hinterlässt das mit Mehl bestäubte Gärkörbchen ein schönes Streifenmuster auf dem Brot.

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5. Sprühflasche

Die Sprühflasche hilft mir beim Schwaden, also beim Bedampfen. Ich habe darüber auch schon einen extra Artikel geschrieben. Nachdem ich das Brot in den Ofen schiebe, sprühe ich noch Wasser auf den Backofenboden, die Wände und eventuell ganz fein direkt auch aufs Brot.

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6. Dauerbackmatte

Irgendwann im Laufe der Zeit bin ich von normalem Backpapier auf eine Dauerbackmatte umgestiegen. Nach einiger Nutzung ist es irgendwann billiger und ich habe nicht immer so viel Müll.

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7. Topflappen 

Es klingt banal, aber nach regelmäßigen kleineren Verbrennungen durch das Jonglieren mit Küchenhandtüchern und heißen Blechen habe ich mir Topflappenhandschuhe besorgt.

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8. Backpinsel

Mit meinem Backpinsel bestreiche ich den Teig mit Wasser, damit ich z.B. Saaten darüberstreuen kann und sie haften bleiben. Außerdem kann ich mit ihm die Oberfläche mit Milch oder Öl bestreichen, damit die Kruste knackiger wird. Ich verwende ihn auch, um meine Backformen einzufetten. Ich habe einen Dauerbackpinsel aus Silikon. Ich mag die haarigen Pinsel nicht, da die Borstenhaare gelegentlich ausreißen und ich sie nicht im Brot haben möchte. Außerdem wandert mein Silikonpinsel nach Benutzung auch bequem in die Spülmaschine.


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