Gesund, lecker und frisch

Quinoabrot

Quinoa ist eine kleine Pflanze aus den Anden. Seit einigen Jahren wird sie auch bei uns immer beliebter. Sie ist unter anderem eine gute Eiweißquelle und enthalt viele weitere Mineralstoffe. Kocht man die kleinen Quinoasamen vor dem Backen, erhält man ein leckeres Brot, das lange frisch bleibt.

Ich habe dieses Brot in einer ovalen Auflaufform (ca.23x17cm ) gebacken. Du kannst es aber natürlich auch in einer Kastenform backen oder in jeder anderen ofenfesten Form

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Zutaten

  • 150g Weizenmehl (Type 1050)
  • 350g Weizenmehl (Type 550)
  • 100g Quinoa (Ich habe buntes Quinoa verwendet.)
  • 1 Tl Trockenhefe
  • 2 Tl Salz
  • 1 Tl Honig oder Ahornsirup
  • 330ml Wasser plus 200ml Wasser zum Kochen der Quinoasamen

Zubereitungszeit

  • ca. 30 min reine Arbeitszeit
  • ca. 2 3/4 h Zeit zum Gehen
  • ca. 45 min Zeit zum Backen

Aufwand

gering | mittel | hoch

Schritt 1

Damit die kleinen Quinoasamen weicher werden und das Brot länger frisch bleib, spülst du sie zuerst unter fließendem Wasser ab und kochst sie ungefähr 15 min in 200ml Wasser. Dabei saugen sie sich richtig voll. Somit entziehen sie dem fertigen Brot kein Wasser mehr, sondern geben eher welches ab. Das sorgt für eine längere Frischhaltung.

Wenn das ganze Wasser verkocht ist, gibst du die gekochten Samen in eine Schüssel und lässt sie in bisschen auskühlen.

kochendes Quinoa

Schritt 2

In der Zwischenzeit mischst du alle weiteren Zutaten bis auf das Wasser in einer Rührschüssel zusammen. Dieses kommt erst in der Küchenmaschine dazu. Die Quinoasamen kommen auch erst später dazu. 
Stelle die Küchenmaschine auf die niedrigste Stufe und schütte das Wasser in 2-3 Schritten dazu. Warte dazwischen immer kurz ab, bis das Wasser aufgesaugt ist. Dann kommen die kleinen Samen dazu. Schalte nach insgesamt ungefähr 3 Minuten die Küchenmaschine auf die nächste Stufe und lasse den Teig ca. weitere 6-7 Minuten kneten. 
Ob der Teig lang genug geknetet wurde, kannst du mit dem „Fenstertest“ herausfinden. Dazu nimmst du mit nassen Fingern etwas Teig und ziehst ihn auseinander. Wenn du ihn so weit auseinanderziehen kannst, dass der Teig leicht durchsichtig wird, ist er fertig geknetet. Das heißt, dass sich das Glutengerüst gut ausgebildet hat und das Brot im Ofen gut aufgehen wird. 

Decke die Schüssel am besten mit einem Deckel ab. Ein Geschirrhandtuch tut es aber auch. Der Teig darf jetzt ungefähr 2 Stunden gehen.

Fenstertest

Schritt 3

Gib nun den Teig auf eine bemehlte Fläche und ziehe ihn ein bisschen auseinander. Falte dann den Teig von allein Seiten sooft einmal in die Mitte, bis eine Kugel entsteht. Drehe die Kugel um, sodass der Teigschluss (die Faltnaht) unten ist, rolle sie leicht hin und her und lege sie in dann eine gefettete und bemehlte Backform. Wenn du in einer Kastenform backst, dann rolle die Teigkugel so lange, bis eine längliche Form entsteht.

Decke den Teig mit einem Geschirrhandtuch ab und lasse ihn weitere 45 min gehen. Heize rechtzeitig den Backofen auf 220 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vor. Stelle dabei schon eine ofenfeste Form mit Wasser auf den Ofenboden. Das sorgt für den nötigen Dampf.

Teig aus der Schüssel holen
Teig vorsichtig auseinanderziehen
Teig falten
Teig falten
Teig falten
Teig zu einer Kugel formen
Teigkugel umgedreht legen
Teigling in gefettete und bemehlte Form legen
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Schritt 4

Direkt bevor du den Teig in den Ofen stellst, kannst du dein Brot noch einschneiden. An diesen Stellen wird die Brotoberfläche dann kontrolliert aufreißen. Ich habe mich für zwei diagonale Schnitte entschieden. Nimm auf jeden Fall ein scharfes Messer dazu.
Stelle die Backform auf ein Gitter im unteren Drittel des Ofens. Schalte nach 5 Minuten den Ofen auf 200 Grad zurück. Insgesamt benötigt das Brot ca. 45 Minuten Zeit zum Backen. Wenn dir das Brot zu dunkel wird, schiebe das Ofengitter nach 30 Minuten eine Schiene weiter nach unten.

erster diagonaler Schnitt
zweiter diagonaler Schnitt

Nach ungefähr 45 Minuten kannst du das Brot aus dem Ofen nehmen. Du kannst überprüfen, ob das Brot fertig ist, indem du auf die Brotunterseite klopfst. Klingt es hohl, ist es fertig. Wenn du unsicher bist, kannst du auch einen normalen Bratenthermometer nehmen. Das Brot braucht eine Kerntemperatur von ungefähr 98 Grad Celsius.

Stürze das Brot zum Abkühlen auf ein Gitter, damit es nicht schwitzt. Schneide es erst an, wenn es ausgekühlt ist, dann reißt es nicht ein. Der Duft nach dem frischen Brot ist einfach fantastisch.

Quinoabrot – gesund, lecker und frisch
fertiges Brot
Anschnitt
Scheiben

Ich hoffe, dir wird das Quinoabrot ebenso schmecken wie mir. Dazu passen herzhafte wie süße Brotbelage.

Viel Spaß beim Nachbacken. Lass es dir schmecken.

deine Anja

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